Die erste Zukunftwerkstatt in Riedlingen

Den Auftakt der Land.lebendig denken Zukunftswerkstätten machte die Stadt Riedlingen am Südrand der Schwäbischen Alb. Am Vormittag des 19. Oktobers fanden sich unser Team, Bürgermeister Schafft und Vertreter:innen des Gemeinderats in der Stadthalle zusammen, um sich über Gegenwart und Zukunft des Mittelzentrums auszutauschen. Am Abend folgte die Veranstaltung für interessierte Bürger:innen der Stadt und Gemeinde.

Auftakt in Riedlingen

Naturräumlich wird das historische und als malerisch beschriebene Riedlingen durch die Lage an der Donau sowie der Schwäbischen Alb geprägt, städtebaulich durch denkmalgeschützte Gebäude und Fachwerk, insbesondere innerhalb der Altstadt. Brauchtum und Tradition, beispielsweise die „Fasnet“ oder der seit über 60 Jahren stattfindende Fohlenmarkt, werden in Riedlingen geschätzt. Ein aktives Vereinsleben, das Vorhandensein aller Bildungseinrichtungen von Grund- bis Hochschule sowie einer intakten Infrastruktur an Gastronomie, Einzelhandel und medizinischen Diensten zeichnen das Leben in und um Riedlingen aus. Insgesamt wurde die Stadt als naturverbunden, heimelig und alles in allem liebens- und lebenswert charakterisiert.

Ein gedanklicher Ausflug in das Jahr 2050 verdeutlichte, vor welchen Chancen und Herausforderungen sich die Stadt mittelfristig wiederfinden könnte. Beispielsweise waren klimafreundliche Mobilität und die Stadt als naturnaher Ort diskutierte Themen.

 

Unter Anbetracht dieser intuitiven Zukunftsperspektive wurden Leitideen entwickelt, die es durch das imaginäre Zukunftsgremium, in dessen Rolle die Teilnehmenden während des Workshops schlüpften, durch gemeinsam erwogene Maßnahmen zu verfolgen galt. Unter anderem Kreislaufwirtschaft und ein lebendiger Einzelhandel stellten dabei Themenschwerpunkte dar, für die schon viele Ideen gesammelt wurden.

Die Riedlinger "Zukunftszeitung" wird ausgefüllt   

Um der Krisenfestigkeit Riedlingens näherzukommen, wurden durch die Moderatoren Schocks eingeworfen, wie etwa eine fiktive Versickerung der Donau als Beispiel für ein herausforderndes ökologisches Szenario. Die Riedlinger:innen überzeugten uns mit Strategien zum Umgang mit diesem Schock und wussten um die Beschaffenheit und Robustheit ihrer Ökosysteme vor Ort.

Für das Forschungsvorhaben war der Tag sehr aufschlussreich und wir bedanken uns bei den Riedlinger:innen fürs Mitmachen!

 

Zum Bericht der Schwäbischen Zeitung hier klicken.

 

Impressionen